Tipp: Welches Format ist für ein Bewerbungsfoto besonders geeignet?

Bewerbungsfoto, Format

„Geschnitten oder am Stück?“ 

In Bewerbungsratgebern diverser Coaches und Onlineportale heißt es, Bewerbungsbilder mit ungewöhnlichen Formaten und „Anschnitten“ seien frisch und modern. Meine Erfahrungen zur Frage „Welches Format hat das Bewerbungsfoto optimalerweise?“ sind anders: Legen Sie es nicht darauf an, mit Ihrem Bild aus dem Rahmen zu fallen – es sei denn, Sie bewerben sich in der Kreativbranche. Oder möchten Sie dem Personaler durch Ihr Bewerbungsfoto mit halb abgeschnittenem Kopf Rätsel aufgeben, womöglich im Querformat? Er könnte mutmaßen, was der Grund für genau diese Variante ist. Vielleicht schließt er auf eine Vertuschungsaktion: Sie haben etwas zu verbergen! Ist es gar eine Verzweiflungstat, weil Sie so nichtssagend sind, dass Sie sich interessant machen müssen? Aber auch, wenn er das locker sieht und nicht weiter hinterfragt, fehlen auf so einem angeschnittenen Foto einfach grundlegende Informationen. 

Und noch ein paar Überlegungen zum Querformat und zum Aspekt, welches Format das Bewerbungsfoto haben sollte. Was assoziieren Sie spontan mit quer? Mir fällt da sofort einiges ein – verquer, querstellen, querschießen, Querulant, irgendwas sitzt quer. Kreative Querdenker mal ausgenommen, ist dieses Adverb überwiegend negativ besetzt. Warum also sollten Sie dieses Format wählen, nur um Beachtung zu erlangen? Seien Sie selbstbewusst und machen Sie nicht durch das Format, sondern durch eine perfekte Ausstrahlung auf sich aufmerksam. So lautet die zentrale Frage weniger, welches Format hat das Bewerbungsfoto, sondern eher: Welches Format haben Sie?

Bewerbungsfoto mit Brille vom Fotostudio Düsseldorf