Vorsicht vor der Niedlichkeitsfalle beim Bewerbungsfoto

Bewerbungsfotos Düsseldorf
Bewerbungsfoto: A. Vejnovic

Immer noch haben Frauen es schwerer als ihre männlichen Mitbewerber, wenn es darum geht, einen gut dotierten Job zu bekommen. Nicht selten müssen sich Frauen bei einem Bewerbungsgespräch fragen lassen, wer sich denn während der Arbeitszeit eigentlich um ihre Kinder kümmere. Selbst beste Abschlussnoten und hervorragende Zeugnisse vermögen oft nicht zu überzeugen. Doch woran liegt das? 

Unbewusst erfüllte Klischees auch bei Bewerbungsfotos

Die konservativ geprägte Vorstellungswelt der Personaler dürfte hierbei eine entscheidende Rolle spielen. Man könnte darin auch ein trotziges männliches Aufbegehren gegen die weibliche Emanzipation sehen. Doch es gibt noch einen anderen, ganz wesentlichen Grund: Das Bewerbungsfoto transportiert nicht Kompetenz, sondern zurückhaltende Weiblichkeit und setzt damit die falschen Signale. Meist erfüllen Frauen ungewollt genau das geschlechtsspezifische Rollenklischee, das sie eigentlich ablehnen, indem sie sich als bescheidenes, süßes Weibchen ablichten lassen. Für eine erfolgreiche Bewerbung gilt es, umzudenken und dieses Klischee zu durchbrechen – das fängt bereits beim  Bewerbungsfoto an.

Attraktive Weiblichkeit ist kein Alleinstellungsmerkmal

Frauen verstehen es, ihren Charme und ihre Weiblichkeit in die Waagschale zu werfen, um ein bestimmtes Ziel zu erreichen. Grundsätzlich ist dagegen nichts einzuwenden – denn immerhin zeugt es doch von Cleverness, positive Eigenschaften gezielt zu nutzen. Allerdings müssen die Prioritäten stimmen – denn feminine Attraktivität darf auf einem Bewerbungsfoto keinesfalls im Vordergrund stehen. Schliesslich geht es darum, sich von Mitbewerbern abzuheben und anziehende Weiblichkeit ist eben kein Alleinstellungsmerkmal. Trotzdem greifen auch moderne intelligente Frauen häufig auf dieses Muster zurück und scheuen sich, mit dem Bewerbungsfoto ein Statement als selbstbewusste Frau zu setzen. Diese Sichtweise beruht keineswegs auf Vorurteilen gegenüber Frauen – ganz im Gegenteil, genau diese Erfahrung mache ich zu meiner Verblüffung immer wieder bei Bewerbungsfotos für Frauen.

schlechtes Bewerbungsfoto mit bluse
Foto: Zoonar

Statement statt Understatement

Immer wieder erlebe ich bei Shootings für Bewerbungsfotos, wie Kandidatinnen jeden Alters vor der Kamera fast automatisch in das typische Weibchenschema verfallen. Schon die Körperhaltung signalisiert Zurückhaltung. Fast könnte man meinen, dass die Frauen beim Posieren schrumpfen, denn sie wirken vor der Kamera häufig kleiner als sie eigentlich sind. Hängende Schultern und ein in sich zusammengesunkener Oberkörper vermitteln weder Energie noch Selbstbewusstsein, sondern signalisieren Passivität und Schwäche. Kommt dann noch ein leicht nach unten geneigter Kopf hinzu, gepaart mit einem netten Lächeln, dann ist das Klischee perfekt. Die Blickrichtung von unten nach oben macht dem Personaler endgültig klar, mit wem er es vermeintlich zu tun hat: mit einer Frau, die sich unterlegen fühlt.  

Körpersprache ist das A und O beim Bewerbungsfoto

Oft werden bei einem Bewerbungsfoto Relevanz und Aussagekraft der Körpersprache sträflich unterschätzt. Dabei sind es genau diese durch die Körpersprache ausgesandten Signale, die die Entscheidung des Personalers maßgeblich beeinflussen können. Denn an den Schalthebeln sitzen nach wie vor meist Männer, die sich häufig für markante, eher maskulin wirkende Bewerberinnen entscheiden. Auch wenn sie glauben, den Job geschlechterunabhängig zu vergeben, reagieren Personaler unterbewusst auf vertraute männliche Attribute, die Kompetenz vermitteln. Das zumindest stellte eine Studie zum Thema Bewerbungsfoto der Diplom-Soziologin Anke von Rennekampff fest. Die überaus aufschlussreiche Diplomarbeit kann man unter hier einsehen.

Erst Kompetenz und Selbstbewusstsein – dann Sympathie


Nichts spricht dagegen, auf dem Bewerbungsfoto sympathisch zu wirken – im Gegenteil. Wer könnte etwas gegen eine freundliche Mitarbeiterin einwenden … Doch steht die Sympathie bei der Auswahl der Bewerber erst an letzter Stelle. Viel wichtiger ist, dass die Bewerberin kompetent und selbstbewusst auf den Personaler wirkt – denn darum geht es schließlich bei einer Bewerbung. Entscheidend bei einem Bewerbungsfoto ist, hier die richtigen Prioritäten zu setzen. Deshalb sollte das Porträt in erster Linie Kompetenz und Selbstbewusstsein vermitteln. Erst wenn diese beiden Komponenten stimmen, wenden sich Personalchefs für gewöhnlich der Frage zu, ob ihnen ein Gesicht sympathisch erscheint oder nicht. Wer diese Prioritäten auf den Kopf stellt, läuft Gefahr, bei der Auswahl schlichtweg übersehen zu werden. Also: Weniger nettes Lächeln und mehr Ausstrahlung! Am erfolgversprechendsten ist ein Bewerbungsfoto, das selbstbewusst die Persönlichkeit der Bewerberin in Szene setzt – denn eine starke Präsenz signalisiert Kompetenz. Stimmen die Basics, ist auch gegen eine Spur sympathischen Charmes keineswegs etwas einzuwenden.

selbstbewusstes Bewerbungsbild für eine Frau
Bewerbungsbild für selbstbewusste Frauen

Wie sieht ein Erfolg versprechendes Bewerbungsfoto aus?

Wie heisst es so schön:  Die Augen sind der Spiegel der Seele. Deshalb sind sie auch der erste Anlaufpunkt bei der menschlichen Kontaktaufnahme. Die Augen auf dem Bewerbungsfoto sollten genau das tun: kommunizieren, und zwar mit direktem Blick in die Kamera. Das schönste Lächeln wirkt leer, wenn es sich nicht in den Augen zeigt. Und da ist weniger oft mehr. Im Zweifelsfall eher subtil mit den Augen statt mit dem Mund lächeln. Immer auf Augenhöhe mit dem Betrachter bleiben. Auf keinen Fall durch einen leicht gesenkten Kopf und aufwärtsgerichteten Blick fehlendes Selbstbewusstsein signalisieren. Wirken Frauen auf Bewerbungsfotos nur nett, bekommen sie zwar mitunter manchmal auch den gewünschten Job – doch erfahrungsgemäß haben sie es im Berufsalltag dann weitaus schwerer, den Chef von ihrer fachlichen Kompetenz zu überzeugen. Auch bei der Auswahl der Kleidung ist Fingerspitzengefühl gefragt. Das Outfit sollte in jedem Fall zur branchenüblichen Etikette passen und im Zweifelsfall eher förmlich als aufreizend wirken. Fazit: Mut zum Selbstbewusstsein lohnt sich!

It´s your turn – packen Sie es an!

Hier kann ich ohne falsche Bescheidenheit sagen: Kompetenz und Sympathie sieht man den Bewerbungsfotos meiner bisherigen Klientinnen an – und genau dieses Ergebnis möchte ich im Bewerbungsshooting auch mit Ihnen erzielen. 

Habe ich Ihr Interesse geweckt? Für eine persönliche Terminvereinbarung kontaktieren Sie mich bitte telefonisch unter 0211 – 49 08 58 oder über das Kontaktformular.  


Kundenfeedback zu einem Bewerbungs-Shooting


Im Rahmen meiner Bewerbungsvorbereitungen suchte ich frühzeitig nach einem Fotografen, um Bewerbungsfotos machen zu lassen. Ich habe mir diverse Homepages von Fotografen angesehen und viele der Bilder gefielen mir nicht. Ich bin dann auf der Website von Herrn Vejnovic hängen geblieben. Die Bildaussage eines Fotos ist mir wichtig- ein Bewerbungsfoto ohne „Niedlichkeitsfaktor“. Und genau solche Fotos, habe ich auf dieser Seite gefunden. In den entsprechenden Texten wurde mir deutlich, dass ich bei Herrn Vejnovic diese Art Fotos erhalten werde, denn er hat eine sehr eigene Meinung über Bewerbungsfotos für Frauen. 

Eine Bewerbung ist immer eine Selbstvermarktung- als was will ich mich vermarkten? Ich will mich vermarkten als kompetente zukünftige Mitarbeiterin, die das Unternehmen weiterbringt und das hat nichts mit „niedlich“, nett oder gar „kleine Maus“ zu tun. Das ist fernab tiefer Ausschnitte und Kettchen, schiefgelegter Köpfe, Blick von unten und breitem Lächeln. 

Ich möchte, dass meine Bewerbungsfotos ausstrahlen:

- Kompetenz- ich beherrsche mein Handwerk
- Zielstrebig – ich weiß, worauf es ankommt und was ich tun muss, um Ziele zu erreichen
- Selbstsicher – ich stehe für etwas und ich weiß, was ich tue.
- Stark – ich kenne unruhige Zeiten und weiß, was ich kann
- Und bei allem bin ich auch noch sympathisch.


Ich habe dann ein Shooting mit Stylistin gebucht und kann beides nur empfehlen.

Die Stylistin hat das perfekte natürliche Make Up gezaubert – man sieht es nicht aber der Effekt ist verblüffend. Meine Haare lagen super und wurden während des Shooting (auch outdoor bei Wind) immer wieder zurück in Form gebracht, das Outfit sitzt auf allen Bilder sehr gut, keine unschönen Knicke oder Falten, kein verschobener Ausschnitt oder verrutschter Blusenkragen, der den Gesamteindruck schwächt. 

Das Shooting verlief in sehr angenehmer und konzentrierter Atmosphäre, trotzdem haben wir viel gelacht. Nach der Sichtung der ersten Probebilder am Bildschirm und den Ausführungen von Herrn Vejnovic hierzu war sehr deutlich, auf was es ankommt, so dass mir die nächsten Aufnahmen tatsächlich schon erheblich leichter fielen. Herr Vejnovic versteht sein Handwerk ausgezeichnet und führt sein „Model“ (indem Fall mich als Bewerberin) genau zu dem richtigen Ausdruck der Augen, der richtigen Dosierung an Lächeln und dem richtigen Gesichtsausdruck. Und das Ergebnis kann sich wirklich sehen lassen: Eine kompetente, selbstbewusste auf Frau auf Augenhöhe schaut die Betrachter an. 

Ich kann Herrn Vejnovic als Bewerbungsfotograf vor allem für Frauen in Führungspositionen weiterempfehlen. Sie werden Bilder erhalten, die Sie als kompetente Bewerberin auf Augenhöhe abbilden. Und das ist es, worauf es ankommt. 

Melanie Voigt


Wie eine professionelle Visagistin Sie auf dem Weg zum perfekten Bewerbungsfoto unterstützt lesen Sie hier.

 

 

Preise für perfekte Bewerbungsfotos im Fotostudio Düsseldorf