Bewerbungstipps: Das perfekte Bewerbungsschreiben und authentische Bewerbungsfotos

 

Vor dem Bewerben
 

- Der Fotograf: Richtige Chemie, gute Beratung und Wohlfühlfaktor  

- Die Stellenausschreibungen: Wo finde ich welche Stellen?  

- Persönliche Kontakte: Social Networking  

- Die richtige Stelle finden: Wofür eigne ich mich?

Vor dem Schreibprozess: Who is who?
 

- Das Gehalt: Wie hoch ist das zu erwartende Einkommen?  

- Die Bewerbung: Wie überzeuge ich mit meiner Bewerbung?      

o Das Deckblatt (DB)      

o Das Anschreiben (AS)      

o Der Lebenslauf (LL)  

Die Onlinebewerbung
 

- Dokumenten- bzw. Anhanggesamtgröße: Übersichtlichkeit und Handling

Die Bewerbungsmappe: Papier ist geduldig

Vor dem Absenden: Habe ich an alles gedacht?

Bewerbungstipps:

Vor dem Bewerben

Der Fotograf für Ihr Bewerbungsfoto: Richtige Chemie, gute Beratung und Wohlfühlfaktor

Erkundigen Sie sich bei mehreren Fotografen nach den Konditionen und finden Sie dabei heraus, ob Sie „miteinander können“. Sparen Sie hier weder Kosten noch Zeit! Oft spielt bei den Bewerbungsfotos die persönliche Chemie zwischen Fotograf und Klient eine entscheidende Rolle bei der Aufnahmequalität. Bedenken Sie: Sie gestalten mit dem Bewerbungsfoto Ihre Zukunft!  

Die Stellenausschreibungen: Wo finde ich welche Stellen?

Hier bietet das Internet eine Vielzahl an Möglichkeiten. Zeitungen als klassische Stellenmarktanzeiger sind mittlerweile auch online verfügbar.

Hier einige wenige Orte:  

- Der Wissenschaftsladen Bonn („Wila Bonn“) bereitet wöchentlich Stellenanzeigen auf und druckt die Broschüre „arbeitsmarkt“, die sich vorrangig an Akademiker richtet und in zwei Formen erscheint (Umweltschutz und Naturwissenschaften sowie Bildung, Kultur, Sozialwesen).   

-  Aktuelle Stellen im Öffentlichen Dienst bietet bspw. die Plattform „interamt“  

Persönliche Kontakte: Social Networking

Wenngleich viele Stellen ausgeschrieben sind, werden jedoch die meisten unternehmensintern vergeben. Die meisten Unternehmen setzen dabei auf persönliche Kontakte. Wen kennen Sie in Ihrer Umgebung? Machen Sie auf sich aufmerksam! Streuen Sie die Information, dass Sie eine Stelle suchen und verschaffen Sie sich einen Überblick, auf welchen Plattformen (XING, linkedIn etc.) sich eine Anmeldung lohnt. Nehmen Sie sich Zeit, um Ihr Profil auszubauen! Besuchen Sie Jobmessen/Jobbörsen und haben Sie Ihre Visitenkarte immer zur Hand!  

Die richtige Stelle finden: Wofür eigne ich mich?

Werden Sie sich vor allem klar darüber, wo Ihre Stärken, Ihre Erfahrungen und auch Ihre Schwächen liegen! Womit kann ich trumpfen? Entwerfen Sie eine Prioritätenliste (10 Punkte) Ihrer ganz persönlichen Eigenschaften und prüfen Sie, welche Sie als wichtig und für Sie persönlich als kennzeichnend empfinden. Gleichen Sie diese Liste fortwährend ab!  

Vor dem Schreibprozess: Who is who?

Erkundigen Sie sich gewissenhaft über das Unternehmen, bei dem Sie sich bewerben wollen! Wer hatte bisher die Stelle inne? Sind biographische Daten über ihn/sie vorhanden? Passt das Unternehmen mit seiner Philosophie zu mir und passen meine (Welt-) Ansichten zum Unternehmen? Wie sind die Bewerbungsschritte? Existiert evtl. ein Expertenpool, auf den ich mich zunächst bewerben muss, um mich auf relevante Stellen bewerben zu können (trifft häufig auf staatliche Organisationen wie bspw. GIZ od. ZIF zu).  

Das Gehalt: Wie hoch ist das zu erwartende Einkommen?

Ist in der Stellenausschreibung die Einkommenshöhe nicht ausgewiesen, können Sie sich auf folgenden Seiten einen ersten Gehaltsüberblick verschaffen:  

-   www.absolventa.de/gehaltsvergleich  

-   www.wiwo.de/-gehaltsrechner-so-viel-ist-ihre-arbeit-wert/6318676.html  

-   www.stepstone.de/gehaltsreport/  

-   www.berufsstart.de/einstiegsgehalt/einstiegsgehalt/hochschulabsolventen-wer-wie-viel-verdient.html  

Die Bewerbung: Wie überzeuge ich mit meiner Bewerbung?

Der Grundstock jeder Bewerbung besteht aus:  

-   dem Deckblatt (1 Seite)  

-   dem Anschreiben (1 Seite)  

-   einem chronologischen Lebenslauf (max. 3 Seiten), der mit der letztausgeführten Tätigkeit beginnt.

Alle Bewerbungsseiten sollten Ihren persönlichen Briefkopf (ggf. als Fußfeldtext) enthalten. Dort befinden sich Ihr Name, Ihre Anschrift und Ihre Kontaktdaten und evtl. die Seitenangabe (bspw. im Lebenslauf).  

Das Deckblatt (DB)

Hier sollten sich das Unternehmen, die Stellenbezeichnung und Ihr Foto befinden. Achten Sie auf eine ästhetische Seiteneinteilung, um einen gefälligen ersten Eindruck zu vermitteln. Stellen Sie unter Ihr aktuelles Bewerbungsfoto einen „Aufhänger“, der Ihre Person mit wenigen Worten auszeichnet (z. B. International erfahrene Facility Managerin mit vielfältiger Logistikerfahrung) und probieren Sie, ob sich ein Farbfoto oder ein Schwarz-Weiß-Foto besser eignet bzw. zu Ihnen passt. Kennzeichnen Sie hier auch die Anlagen, die Sie der Bewerbung beilegen.  

Das Anschreiben (AS)

Hier stellen Sie auf einer Seite dar, wie Sie auf die Stellenanzeige aufmerksam geworden sind, welche Motivation Sie zu der Bewerbung bewegt hat und warum Sie die besten Voraussetzungen haben, diese Position zu besetzen. Verweben Sie Ihre persönlichen Eignungen und Erfahrungen mit den Schlüsselbegriffen in der Stellenanzeige, ohne sich in Details zu verlieren, die sich im Lebenslauf ohnehin wiederfinden lassen.

Achtung: Lesen Sie die Stellenanzeige genau, verwenden Sie so viele Begriffe aus der Stellenanzeige wie möglich und achten Sie darauf, ob Sie eine Gehaltsvorstellung angeben sollen. Beenden Sie den Text mit Worten wie: „Über ein persönliches Gespräch mit Ihnen würde ich mich sehr freuen“ und notieren Sie, wie Sie persönlich am besten zu erreichen sind (Bsp: „Sie erreichen mich persönlich am besten telefonisch unter der Nummer ...“). Für das Anschreiben ist die genaue Kenntnis der Position wichtig! Studieren Sie daher nicht nur die Anzeige genau, sondern erkundigen Sie sich über das Unternehmen und seine Philosophie, damit Sie genau auf diese Stelle/Position passen.  

Der Lebenslauf (LL)

Die Form des LL, die sich durchgesetzt hat, besteht aus max. drei Seiten und ist chronologisch geordnet, wobei die letztausgeübte Tätigkeit zuerst genannt wird. Beginnen Sie mit Ihren relevanten Berufserfahrungen (auch Praktika) auf der ersten Seite. Die nächste Seite sollte alle wichtigen (Aus-)Bildungsschritte samt Einrichtungen und Spezialisierungen enthalten. Auf der letzten Seite können sich bspw. weitere errungene Kenntnisse befinden (bspw. IT-Kenntnisse, künstlerisch-kreative Kenntnisse und Führerscheinklasse). Ein letzter Satz darf Sie persönlich auszeichnen, in dem Sie etwas aus Ihrem Privatleben preisgeben (Bsp. Meine Freizeit verbringe ich am liebsten mit meiner Familie in den Bergen, allein hinter einem guten Buch oder gehe meiner Leidenschaft für Operettenbesuche nach.)

Unterschreiben Sie Ihren Lebenslauf mit der Hand. Hier darf auch ein Füllfederhalter zum Einsatz kommen.  

Onlinebewerbungen

Gestalten Sie aus den vorhandenen Daten max. zwei Dateien (am besten PDF-Format). In der ersten Datei befinden sich das Deckblatt sowie das Anschreiben und der Lebenslauf. Die zweite Datei sollte alle Nachweise (Zeugnisse, Arbeitszeugnisse, Abschlussnachweise, Arbeitsproben etc.) enthalten. Beim Einscannen der Dokumente ist auf Ausgewogenheit zwischen Qualität und Dokumentengröße zu achten (max. 300 dpi), da die Dokumentengesamtgröße sonst schnell explodiert. Am besten mehrfach Einscannen. (Man macht das ja nur einmal!) Lassen Sie sich dafür genügend Zeit und bezeichnen Sie die Dateien bereits beim Abspeichern genau.  

Dokumenten- bzw. Anhanggesamtgröße: Übersichtlichkeit und Handling

Unternehmen bekommen auf Stellenausschreibungen eine große Anzahl von Bewerbungen zugesendet, die einer ersten Sichtung bzw. Vorauswahl standhalten müssen. Ausschlaggebend sind dabei u.a. die Anzahl der angehängten Dateien und der Dateiumfang. Zu große Anhänge werden oft aussortiert. Ein gutes Maß ist max. 2 MB pro Datei. Welche Nachweise und Dokumente notwendig sind, lässt sich am besten telefonisch im Vorhinein klären, sodass Sie bereits beim Erstellen der Daten unnötige Dokumente weggelassen können.

Benennen Sie die Dokumente klar ersichtlich und logisch mit Ihrem Namen und dem Inhalt im Dateinamen (Bsp. „Bewerbung_I_A_Mustermann_AS&LL.pdf“ und „Bewerbung_II_A_Mustermann_Arbeitsproben&Zeugnisse.pdf“)  

Die Bewerbungsmappe: Papier ist geduldig

Die Mappe als die traditionelle Bewerbungsform kommt immer mehr aus der Mode. Das hat Vorteile. Jedoch bestehen einige Unternehmen darauf, Papier in der Hand zu haben. Diese Haptik sorgt für Erinnerung! Das können Sie als BewerberIn ausnutzen: Legen Sie das Anschreiben oben auf die Mappe auf und sparen Sie (je nach Unternehmen und Position) nicht an der Papierqualität, auch nicht bei der Mappe als solche. Für das Anschreiben empfiehlt sich evtl. Büttenpapier und für alle weiteren Dokumente eine Papierstärke von min. 90g/cm² (besser 100g/cm²). Erproben Sie das Papier: Wie fühlt es sich an? „Kleben“ die Seiten aneinander oder lassen sie sich gut voneinander abheben? Wie ist das Druckbild? Lagern Sie Ihre Dokumente nicht dort, wo geraucht wird. Papier zieht Gerüche schnell ein! Sortieren Sie Ihre Nachweise/Arbeitsproben etc. so, dass sie der Reihenfolge des LL entsprechen und legen Sie evtl. Sortierhilfen ein. Übersicht und schnelle Handhabung zeichnet Ihre Mappe aus!

Legen Sie einen rückfrankierten Umschlag bei, wenn Sie Ihre Bewerbungsunterlagen bei einer Ablehnung zurückgesendet haben möchten. Achten Sie dabei auf ausreichende Frankierung.  

Vor dem Absenden: Habe ich an alles gedacht?

Lassen Sie alle Texte und Dokumente sorgfältig gegenlesen! Rechtschreib- oder Grammatikfehler sind unausweichliche Gründe fürs Aussortieren! Achten Sie auf eine einheitliche Form im Schriftbild! Verwenden Sie nur eine Schriftart! Entwerfen Sie beim Schreiben eine „to-do-Liste“, die Sie gründlich durchgehen, bevor Ihre Bewerbung auf die Reise geht!

Apropos Reise: Sollten Sie Gelegenheit haben, Ihre Unterlagen persönlich abzugeben, so nutzen Sie diese! Auf dem Foto sind Sie zwar zu erkennen, doch erinnert man sich an Sie besser, wenn Sie zu dem Bild in der Bewerbung bereits persönlich erschienen sind – gepflegtes Äußeres, Stimme, Auftreten, Händedruck etc.   

Weitere Bewerbungstipps

Das „Staufenbiel Institut“ bietet zu vielen Fragen weitere Anregungen:

www.staufenbiel.de/ratgeber-service/bewerbung.html

Auch können Sie einen gratis Lebenslauf-Check durchführen lassen unter:

www.career-vision.eu/  

 

Viel Erfolg bei Ihrer Bewerbung wünscht Ihnen

Alexander Vejnovic
Fotograf für moderne Bewerbungsfotos


Service Tip: Ihre Bewerbung professionell und individuell schreiben lassen